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Das neue Internationale Einheitensystem (SI)

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Das neue Internationale Einheitensystem (SI)

Seit dem 20. Mai 2019 – dem Weltmetrologietag – gilt die Neudefinition des Internationales Einheitensystems (SI). Künftig werden sich alle SI-Einheiten auf die fest definierten Werte von sieben ausgewählten Naturkonstanten berufen.

Als akkreditiertes Kalibrierlabor bestimmen Messergebnisse unseren Alltag. Darum berichten wir über die revolutionären Neuerungen im Messwesen, die im Mai 2019 in Kraft getreten sind. Das Internationale Einheitensystem (SI) wurde zum Weltmetrologietag neu definiert, sodass sich nun alle SI-Einheiten auf die festgelegten Werte von sieben ausgewählten Naturkonstanten beziehen.  Diese sieben Basiseinheiten sind: Meter, Kilogramm, Sekunde, Stromstärke, Ampere, Kelvin, Mol und Candela. Auslöser für die Neudefinition war das Ur-Kilogramm, das zunehmend an Masse verlor, sich aber auf jedes Kilogrammstück der Welt bezog. Dies hatte wiederum Einfluss auf weitere Einheiten wie Ampere, Candela und Mol. Nach beinahe 150 Jahren gibt es heute eine neue Definitionsgrundlage, die für alle Zeiten unveränderlich ist.

Welche Auswirkungen hat diese Änderung? Im Alltag sind keine Veränderungen erkennbar. Ein Meter bleibt ein Meter und eine Stunde hat nach wie vor 60 Minuten. In der Technik wird sich die Neudefinition der SI-Einheiten jedoch langfristig durch Messgenauigkeiten erkenntlich machen.

Als das nationale Metrologieinstitut Deutschlands ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) oberste Instanz bei allen Fragen des richtigen und zuverlässigen Messens. Daher verweisen wir auf den Fachbeitrag der PTB:

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